Wasserhunde für Allergiker

Wasserhunde als ideale Begleiter für Menschen mit Allergien gegen Hunde

Wasserhunde verlieren wegen ihres besonderen Fells in der Regel keine Haare und eignen sich somit ideal für Allergiker. Außerdem zeichnen sich diese Hunde durch ihre spezielle Vorliebe für das Wasser als exzellente Schwimmer aus. Für Familien mit Kindern begeistern sich die freundlichen und teilweise verspielten Rassen ebenfalls.

Vorteile der Wasserhunde für Allergiker

Für Menschen, die allergisch auf Hundehaare reagieren und trotzdem nicht auf einen tierischen Begleiter verzichten wollen, eignen sich Wasserhunde ideal. Vor allem wegen der Struktur des Fells zeigen Allergiker beim Kontakt mit dieser Hunderasse kaum Reaktionen.

Das lockige Haar der Wasserhunde fällt in der Regel nicht ab. Aus diesem Grund werden nicht in der gesamten Wohnung Hundehaare, die ebenso an der Kleidung hängen bleiben und schließlich nachhaltig für allergische Reaktionen sorgen würden, verteilt.

Bei Wasserhunden kommt es auch nicht regelmäßig zum sogenannten Fellwechsel, mit dem sich andere Hunde an verschiedene Jahreszeiten anpassen und dabei große Haarmengen verlieren. Weil das Fell ständig nachwächst, ist es jedoch erforderlich, die Tiere zu scheren. Wer das als Allergiker nicht selbst erledigen möchte, um unnötigen Reaktionen aus dem Weg zu gehen, sucht für die Kürzung des Haars der Wasserhunde einfach einen Experten auf. Als Alternative zu Hundefreunden ohne Allergie, die bekannten Allergikern diese haarige Aufgabe abnehmen, bieten sich professionelle Hundesalons für das Scheren der Hunde an.

Wie alt und groß werden Wasserhunde?

Wasserhunde wachsen bis zu einer Widerristhöhe, die ungefähr im Bereich zwischen 40 und 65 Zentimetern liegt.

Kleine American Water Spaniel erreichen beispielsweise zum Teil nur eine Höhe von rund 38 Zentimetern. Bei besonders gut gewachsenen Barbet-Rüden ist wiederum eine Größe von bis zu 65 Zentimetern keine Seltenheit.

Die Lebenserwartung der Wasserhunde befindet sich wiederum im Bereich zwischen neun und 16 Jahren. Während das durchschnittliche Sterbealter eines Irish Water Spaniels etwas über neun Jahren liegt, werden ein Lagotto Romagnolo und ein Barbet im Optimalfall fast doppelt so alt.

Lagotto Romagnolo
Lagotto Romagnolo

Gründe für die Beliebtheit der Wasserhunde

Wasserhunde wurden früher gezüchtet, um Jäger oder Fischer bei der Arbeit in der Umgebung von Gewässern zu unterstützen. Aus diesem Grund sind diese Hunde auch im 21. Jahrhundert noch hervorragende Schwimmer und fühlen sich in einem See oder kleinen Bächen sehr wohl. Wegen dieser Eigenschaften bieten Wasserhunde nicht nur für Allergiker viele Vorteile. Wer aus beruflichen oder privaten Gründen oft in den Kontakt mit Wasser gerät und dabei einen Hund an der Seite haben möchte, profitiert von den Fähigkeiten der Hunderassen ganz besonders. Außerdem ist es grundsätzlich einfacher, mit Wasserhunden einen Badeurlaub zu planen. Während andere Vierbeiner sich an Hundestränden nicht immer wohlfühlen, sind diese Hunde dort sprichwörtlich in ihrem Element. Darüber hinaus zeichnen sich die meisten Wasserhunde durch ein freundliches Wesen aus und sind gegenüber ihren Besitzern außerordentlich folgsam. Somit eignen sich die Haustiere zum Teil optimal für Familien.

Barbet und American Water Spaniel im Detail

Ein Barbet verfügt über ein wasserdichtes Fell, durch das ihm sogar in sehr eisigem Wasser ein hervorragender Schutz vor Kälte geboten wird. Weil das Fell der Wasserhunde lockig und wollig ist, muss relativ viel Zeit für die Pflege der Vierbeiner aufgebracht werden. Der Barbet ist äußerst anpassungsfähig und gilt als ein liebenswürdiger Hund, der sehr familienfreundlich ist.

Der American Water Spaniel fällt wiederum durch seinen besonders muskulösen Körperbau auf. Auch der Kopf der Hunderasse wirkt sehr kräftig und breit. Außerdem zeichnen sich diese Wasserhunde durch ein intelligentes und wachsames Verhalten aus. Der American Water Spaniel ist zugleich ein sehr aktiver Hund und benötigt dementsprechend unbedingt genug Bewegung.

Der Portugiesische Wasserhund

Portugiesische Wasserhunde zählen vor allem für Fischer zu den beliebtesten Hunderassen. Früher bewachten diese Hunde in vielen Fischereibetrieben den Fang, die Boote und sonstige Geräte. Zudem sind die Portugiesischen Wasserhunde sogar dazu in der Lage, Fische in das Netz eines Fischers zu treiben. Zugleich lernt dieser Hund sehr gerne und ist sehr sportlich. Aus diesem Grund eignet sich der Portugiesische Wasserhund optimal für Menschen, die gerne Hundesport durchführen.

Beispielsweise werden diese Vierbeiner oft bei Agility– oder Obedience-Übungen eingesetzt. Die Stärken Portugiesischer Wasserhunde liegen im Breitensport, während der Schutzhundesport eher anderen Hunderassen überlassen wird.

Portugiesischer Wasserhund
Portugiesischer Wasserhund

Weitere Wasserhunde

Vor allem Jäger setzen bei ihrer Tätigkeit häufig auf die Unterstützung des Irish Water Spaniels. Diese Wasserhunde sind außergewöhnlich wachsam und kommen darum nicht selten auch als Wachhund zum Einsatz. Darüber hinaus geht der Irish Water Spaniel mit den Menschen aus seinem Umfeld sehr sorgsam und freundlich um. Deshalb eignen sich die Wasserhunde sehr gut für Familien.

Besonders kinderlieb ist auch der Lagotto Romagnolo. Weil diese Wasserhunde zugleich freundlich und verspielt sind, entscheiden sich zahlreiche Eltern mit jungen Kindern für die Rasse. Der herausragende Geruchssinn des Lagotto Romagnolo ist ebenfalls erwähnenswert.

Gute Familienhunde sind außerdem die Spanischen Wasserhunde. Der Kontakt mit Wasser und sehr viel Bewegung sind für diesen Hund jedoch besonders wichtig.

Der Wetterhoun ist wiederum einer der Wasserhunde, die über eine gewisse Eigenwilligkeit verfügen und sich dennoch gut erziehen lassen.

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