Goldendoodle für Allergiker

Hundekreuzung aus Golden Retriever und Pudel als idealer Allergikerhund

In den frühen neunziger Jahren gab es in Nordamerika die ersten Züchtungen der Goldendoodle. Der Hund macht bei einer Hundehaarallergie praktisch keine Probleme. Nachdem insbesondere Pudel bei Allergikern sehr beliebt waren, da ihr Allergiepotenzial niedrig ist, entstand der Wunsch nach einer Züchtung mit größeren Körpermaßen. Und in der Tat hat sich der Goldendoodle als Allergikerhund gut etabliert.

Insbesondere für Familien mit einem Allergiker ist dieser Hund meist eine gute Wahl. Er gilt auch als sehr kinderlieb und zuverlässig.
Diese Verpaarung und neu zusammen gestellte Rasse aus Golden Retriever und Pudel ist vom VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) allerdings nicht anerkannt. Hier handelt es sich also immer um eine so genannte Dissidenzzucht. Bedeutet: Vermehrung ohne, dass die Hunde gültige Abstammungsnachweise bekommen können.

Ist ein Goldendoodle für Allergiker immer zu empfehlen?

GoldendoodleLaut wissenschaftlichen Untersuchungen gelten Goldendoodle als Hunde mit geringerem Allergiepotenzial. Dies ist aber vom jeweiligen Hund abhängig. Insbesondere Züchtungen mit geringerem Haarverlust sind gut für Allergiker geeignet. In jedem Fall ist es wichtig bevor man einen Goldendoodle in einen Allergikerhaushalt aufnimmt zu sehen, ob man sich mit ihm verträgt. Einige Züchter ermöglichen auch die Rücknahme von Welpen oder Hunden, wenn sich Allergiesymptome zeigen. Auch die Züchtungsgeneration spielt eine entscheidende Rolle, so gelten Goldendoodle der zweiten Generation (Goldendoodle mit Goldendoodle gepaart) als wenig geeignet für Allergiker.

Insgesamt sind Goldendoodle aber ideale Allergikerhunde, wenn man den richtigen Hund herauspickt. Gute Hundezüchter beherzigen ohnehin alle nötigen Regeln, um den perfekten Allergikerhund heran zu züchten.

Wie alt und groß wird ein Goldendoodle?

Die Größe hängt stets von den jeweiligen Eltern ab.
Ausgewachsen wird die Kreuzung zwischen Golden Retriever und Großpudel bis zu 70 cm und einem Gewicht von bis zu 40 kg.
Die Kreuzung zwischen Golden Retriever und Zwergpudel wird ausgewachsen bis zu 50 cm und einem Gewicht von bis zu 20 kg.
Der Goldendoodle hat eine Lebenserwartung von rund 15 Jahren.

Warum sind Goldendoodle so beliebt?

Neben ihrer Familientauglichkeit gelten diese Hunde als sehr intelligent. Sie sind leicht zu trainieren und bauen meist ein inniges Verhältnis zu Familienangehörigen und anderen Haustieren auf, dies gilt auch in Bezug auf Kinder. Selbst fremden Personen sind sie offen gegenüber. Sie halten sich gerne dort auf wo auch Menschen sind. Die Hunde gelten als gehörig und ruhig, benötigen aber dennoch genügend Auslauf. Verhaltensstörungen können eigentlich nur auftreten, wenn sie viel zu viel Zeit alleine verbringen müssen.

Goldendoodle Welpen
Goldendoodle Welpen

Goldendoodle Welpen

Die Goldendoodle Welpen erben in vielen Fällen das gelockte Fell des Pudels. Die Intelligenz haben sie gleichermaßen vom Golden Retriever als auch vom Pudel geerbt.

Eine weitere Hoffnung ist oft, dass diese Welpen nicht haaren und somit keine Allergien auslösen. Beim Pudel ist dies in der Tat so, er haart nicht. Bei den Nachkommen der Doodles ist dieses Merkmal jedoch nicht immer vererbt. Leider kann dies im jungen Alter der Welpen noch nicht getestet werden, da diese ihr Fell erst mit etwa 16 Wochen vom Welpenfell in erwachsenes Fell ändern.

Goldendoodle Welpen sind niedlich, dem Menschen sehr zugewandt und genießen den Körperkontakt. Von
der Farbgebung her sind die Goldendoodle Welpenvariabel, es gibt sowohl helle als auch dunkle Welpen.

Golden Doodle Welpen findet man durch regionale Kleinanzeigen und per Suche im Internet. Natürlich ist es auch möglich, durch eine Empfehlung einen Goldendoodle zu finden.

Da die Goldendoodle keinem Verband angehören, muss hier beizeiten kurz gesucht werden, bis eine seriöse Zuchtstätte gefunden ist. Die Anschaffungskosten für einen Welpen liegen in etwa zwischen 1500 und 2000 Euro. Dafür sollten allerdings auch die Elterntiere auf diverse Krankheiten wie HD, ED und Augenerkrankungen vor der Zucht untersucht worden sein.

Der Welpe sollte geimpft und mindestens 2 mal entwurmt sein bei Abgabe. So kann darauf geachtet werden, dass das Tier möglichst gesund übernommen werden kann.

Nicht gekauft werden sollten Goldendoodle Welpen auf öffentlichen Märkten oder aus dem Auto heraus. Solche Abgaben sind in der Regel unseriös und es werden oft kranke Tiere vermittelt.

Am sichersten ist es, über eine gute Empfehlung an einen seriösen Züchter zu gelangen.

Dann steht dem Hundeglück bald nichts mehr im Weg. Am besten ist es, sich schon auf die so genannte Welpenliste setzen zu lassen wenn eine Hündin trächtig ist. So ist es möglich, einen Goldendoodle aus einer Wunsch-Verpaarung zu bekommen.

Wie hält man einen Goldendoodle am besten?

Dieser Hundetyp fühlt sich in der Stadt genauso wohl wie auf dem Land. Die tägliche Bewegung dir benötigt, kann als durchschnittlich eingeschätzt werden. Am liebsten verbringt er die Zeit inmitten anderer Menschen, dies kann auch eine Großfamilie sein. Das Fell benötigt keine besondere Pflege.

Der Goldendoodle verliert meist nur wenige seiner Hundehaare, was als ein Hauptgrund dafür gesehen wird, dass er so gut für Allergiker geeignet ist. Nur wer unter ganz stark ausgeprägten Formen der Hundeallergie leidet könnte auch mit diesem Hund Probleme bekommen.

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